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Wüste und Oasen: Marokkos Sahara

Wüste und Oasen: Marokkos Sahara
Reiseempfehlung vom Spezialisten

Lagerfeuer, Sternenhimmel, magisch-leuchtende Rot-Gelb-Farben, Zeltromantik und das gleichmäßige Schaukeln des Kamelschrittes … Ein Besuch der marokkanischen Wüste gehört zu den Highlights einer Marokko-Rundreise. Die Region ist sehr vielseitig und ihre Wüstenlandschaft gehört zu den schönsten der Welt.

Reisetipps und -ziele für die Marokkanische Sahara

Welche Wüsten sich für einen Besuch eignen, wie man dorthin gelangt und welche Attraktionen es in den Wüstenregionen gibt und wie und wo man übernachtet, erfahren Sie hier!

In Marokko gibt es zwei sogenannte Ergs, die Erg Chebbi und die Erg Chegaga. Beide liegen südlich des Hohen Atlasgebirges an der Grenze zu Algerien und besitzen einen ausgebauten Straßenzugang. Erg aus dem Arabischen bedeutet Sanddüne, Dünenmeer, Sandwüsten oder Dünenfelder.

Erg Chebbi: Die größte Sanddüne Marokkos mit 300 Metern Höhe liegt zwischen Erfoud und Merzouga und von beiden Orten aus startet man die Wüstentouren. Touristen können von dort aus Kameltouren, Motorrad-, Quad- und Geländewagentouren buchen, in die Oase Merzouga oder in den kleinen Ort Taouz (Felszeichnungen) fahren.

Erg Chegaga: Marokkos kleinere Sandwüste mit etwa 150 bis 200 Metern Höhe liegt im Draa-Tal und der Ort M’Hamid, den man via Quarzazate erreicht eignet sich als Ausgangspunkt für die Wüstentouren. Auf dem Weg ins Wüstendorf M’Hamid lohnt sich ein Besuch der TausendundeineNacht-Berberstadt Zagora, deren alte Karawanenstraßen von Palmenhainen gesäumt wird.

Landschaft in Marokkos Wüste

Nicht der komplette Teil der marokkanischen Wüste besteht aus weiten Sandmeeren mit romantischen Wüstenformationen. Etwa im Norden der Marokkanischen Wüste finden sich vorwiegend flache, wellige Geröll- und Kieswüsten, so genannte Hammada; im Süden werden die Geröllflächen durch einzelne Sanddünen, Ergs, unterbrochen.

Von der Atlantikküste, an der häufig dichter Nebel hängt, hinein ins Landesinnere hingegen gibt es einen stetigen Anstieg bis auf 400 Meter. Die höchste Wüsten-Erhebung mit 700 Meter findet sich an der Algerischen Grenze.

Reiseziel marokkanische Palmenoasen

Besonders schöne Oasenstädte in Marokko sind die Oase von Aoufous, neben den Palmenoasen von Erfoud und Merzouga auch Rissani, die Fint-Oase, Tinghir, die Oase Tissint sowie Taroudant.

Auf dem Weg in die Ergs: Interessante Orte unterwegs

  • Kasbah Telouet: Auf dem Weg nach Erg Chegaga zwischen Marrakesch und Sahara abseits gelegene Festung (Kasbah) aus Lehm
  • Kasbah Ait bn Haddou: Eine imposante Festung aus Stroh und Lehm, die vormals als komplettes Dorf diente
  • Todra-Schlucht: Beginnt bei der Oase Tinghir, die von Palmen gesäumt wird, und wird von beeindruckenden Felswänden und einsamen Canyons geprägt.
  • Dades-Schlucht und Dades Tal: Rote Gesteinsformationen im Übergang zwischen dem Hohen und dem Anti-Atlas-Gebirge mit den bizarren Monkey Fingers am unteren Ende der Serpentinen-Fahrt

Drâa-Tal und Zagora

Die ehemalige Karawanenstation und heutige Provinzhauptstadt Zagora, am Rande der Wüste Erg Chegaga, ist in den letzten Jahren touristisch stark ausgebaut worden und hat heute etwa 35.000 Einwohner. Der kegelförmige Hausberg Djebel Zagora überragt die Stadt. Sie …

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Erg Chegaga

Die Erg Chegaga ist die Marokkos größte Sandwüste und liegt etwa 50 km westlich von M’Hamid, dem letzten Dorf vor dem Wüstenplateau und am Ende des idyllischen Draa-Tals (Wadi Draa, ein ausgetrocknetes Flussbett). Die Dünenkette …

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