Casablanca

Casablanca ist eine internationale Metropole mit wenigen alten Bauwerken und geringen marokkanischen Kulturelementen. Die meisten kennen die Stadt aus dem gleichnamigen Hollywoodfilm von 1942. Geprägt ist sie aber vom französischen Kolonialismus – mit breiten Boulevards und französisch inspirierten Stadthäusern aus den 30er und 40er Jahren, ergänzt durch neue Hochhäuser und Gebäude in neuorientalischem Stil. Museen, Kinos, Cafés, Restaurants, Discos – alles ist hier zu finden. Hier an der Atlantikküste erlebt man Tradition und Moderne … Was Sie in Casablanca nicht verpassen dürfen!

Sehenswertes in Casablanca

Moschee Hassan II
    1. Wohl kaum ein Besucher Casablancas lässt sich eines der berühmtesten Gotteshäuser der Welt entgehen: die Moschee Hassan II ist die zweitgrößte Moschee weltweit, über 20.000 Menschen können zeitgleich im Innenraum beten, auf dem Vorplatz finden weitere 80.000 Platz. Außer an Freitagen können sie Menschen aller Konfessionen im Rahmen einer Führung besichtigen. Die Moschee steht direkt am Atlantikstrand etwas westlich des Hafens.
      1. Auf dem Mohammed-V.-Platz kreuzen sich die Avenue de I’Armee Royale, mit den wichtigsten Hochhäusern der Stadt, und die Av. Hassan II. Der Place Mohammed V. gilt mit seinem Springbrunnen als der schönste Platz Casablancas. Hier befindet sich das Rathaus mit einem Uhrenturm, der Justizpalast, das Stadttheater, die Staatsbank und der Park der Arabischen Liga. Dieser Park wurde im Jahre 1918 mit einem Wasserbassin, vielen Spazierwegen und einem Stadion geschaffen.
      2. An der nordwestlichen Ecke der Parkanlage befindet sich die etwas heruntergekommene ehemalige Kathedrale Sacré-Coeur. Sie wurde im Jahre 1930 von den Franzosen erbaut, nach deren Abzug in eine Moschee umgewandelt und jetzt zu einem Kulturkomplex umgebaut wurde.
      3. Die Alte Medina ist Casablancas Altstadt und eignet sich zum stundenlangen Durchschlendern, egal wieoft. Man entdeckt bei jedem Besuch ein neues Detail in dem bunten Gewirr aus Textilien, Lampen, Keramik und Kunst. Orientierung verschaffen einem die steil herausragenden Minarette.
      4. Das Habous Viertel eignet sich ebenfalls zum Schlendern und Flanieren und liegt etwa 3 km südlich des historischen Zentrums. Es entstand unter französischer Leitung in den 1920er Jahren, um dem Ansturm an zugezogenen Arbeitskräften gerecht zu werden. Die Architektur ist eine Mischng aus kleinen Gassen und Modernität und die Händler bieten ähnliche Waren wie in den bekannten Altstadt-Souks. Vor allem aber kann man hier besonders gut regional speisen. Wir empfehlen das Restaurant Zayna in der 44 Rue Ibnou Khaldoun mit vegetarischen Angeboten.
      5. Im Habous Viertel liegt der Mahkama du Pasha (Paschapalast) mit orientalisch geschmückten Räumen, marokkanischer Handwerks- und Holzschnitzkunst und maurischer Architektur, ein noch immer genutztes Regierungsgebäude aus den 50er/60er Jahren.
      6. La Corniche: Die Strandpromenade von Casablanca mit Bademöglichkeiten und Feier-Nachtleben. Wer Clubs und Partys sucht, kommt abends hierher. Von Mai bis September/Oktober kann man hier an den Stränden Plage Lalla Meryem und Plage Aïn Diab baden, allerdings gibt es in Marokko schönere Strände. Ganzjährig kann man feiern. Der Stil der Hotels und Restaurants ist eher westlich als orientalisch geprägt.

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Marokko

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  • Tor zu Marroko – Casablanca und die Große Moschee Hassan II.
  • Medinas und Souks der Königsstädte Meknes, Fes und Marrakesch
  • Spektakuläre Ouzoud-Wasserfälle