Saghro

Als Verbindungsglied zwischen dem Hohen Atlas und der Sahara dient der Djebel Saghro (auch Sarhro genannt) – eine Gebirgskette von bis zu 430 Kilometer Länge. Wo Wüste und Gebirge aufeinander treffen, finden sich hier Berge bis zu 2900 Meter Höhe. Der Saghro wird im Norden vom Hohen Atlas und im Süden vom Saharavorland begrenzt – im Osten läuft er bis kurz vor die Grenze zu Algerien aus und mündet im sogenannten Saharaatlas. Die höchsten Gipfel des Saghro sind der Amalou n’Mansour mit 2712 Meter Höhe sowie der Djebel Kouaouch mit 2592 Meter.

Die Gebirgskette wird oft fälschlicherweise als ein Vulkangebirge bezeichnet wird. Die Landschaft ist vielfach zerklüftet und bildete in Urzeiten zum Teil riesige, vulkanförmige Erhebungen, wie die beiden Türme des Bab n’Ali. Es besticht durch seine Einsamkeit und seine Unberührtheit.

Im Winter ist dies das Rückzugsgebiet des Stammes der Ait Atta Berber und eröffnet seine Schönheit demjenigen, der ihn wie die Nomaden zu Fuß bewandert. Beim Trekking bewegt man sie hier in Höhen zwischen 1400 und 2900 Meter und kann zwischen den unterschiedlichsten Trekkingstufen wählen.