Rif-Gebirge

Den nördlichen Abschnitt des marokkanischen Atlasgebirges bildet das bis zu 2.456 Meter hohe Rif-Gebirge, ein wildzerklüfteter Gebirgsbogen, der sich von der Straße von Gibraltar parallel zur Mittelmeerküste bis zur Mündungsebene des Moulouya erstreckt. Die Längsfurche zwischen dem Rif und dem Mittleren Atlas, die „Pforte von Taza“, ist das wichtigste west-östliche Durchgangstal Marokkos.

Im Rif-Gebirge besichtigen Sie Chefchaouen, die „Blaue Stadt“ mit ihren urigen Gassen und windschiefen kleinen blauen Häusern!

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Marokko

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  • Besuch bei den Rif-Berbern in der „Blauen Stadt“ Chefchaouen
  • Die Königsstädte Rabat, Meknes, Fes und Marrakesch

Die größte Stadt im Rif-Gebirge ist Chefchaouen mit ungefähr 40.000 Einwohnern. Ein großer Teil der Bevölkerung besteht aus berberischen Rifkabylen, die neben Arabisch auch Tarifit sprechen – einen Berberdialekt. Die Bewohner des Gebirges leben seit jeher von Subsistenzwirtschaft (Selbstversorgungswirtschaft). Angebaut werden Getreide (Weizen, Gerste, Hirse u.a.) sowie Gemüse (Kartoffeln, Ackerbohnen, Möhren, Melonen u.a.). Die verbesserten Transportmöglichkeiten während und nach der Kolonialzeit brachten es mit sich, dass auch weiter entfernte Märkte und Städte mit Waren versorgt bzw. dort auch eingekauft werden konnte. Die höchste Erhebung des Rif-Gebirges ist mit 2456 Meter der Jbel Tidiquin.