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  • Ein Blick zurück vom 3300m hohen Asdrem-Pass

  • Auslaufen im „Tal der Glücklichen“

  • Lagerplatz im M'Goun Massiv

  • Die Achabou-Schlucht wird immer enger

  • Schöne Gesteinsformationen am M'Goun

M’Goun Bergmassiv

Die fast 10 km lange Gipfelkette des M’Goun-Bergmassivs liegt im Hohen Atlas und bietet ein spektakuläres Trekking-Gebiet. Berglandschaften voll stiller Täler, rauer Gebirgszüge und zerklüfteter Schluchten, unterwegs begegnet man Halbnomaden, die während der kurzen Sommermonate mit ihren Herden über die Hochweiden ziehen und dabei in Höhlen Unterschlupf suchen.

Der Djebel M’Goun (auch Ighil M’Goun genannt) ist mit seinen 4068 Meter Höhe der dritthöchste Berg Marokkos und ragt aber kaum aus dem umliegenden Bergmassiv heraus. Eine einwöchige Wandertour entlang der M’Goun-Highlights verspricht viel Berber-Kultur und Einheimischenkontakt sowie unberührte Landschaften.

Highlights und Trekkingrouten-Tipps für den M’Goun

  • M’Goun-Trekkingrundreisen starten oft im Rosental, gesäumt von Berberdörfern mit fruchtbaren Terrassenfeldern mit Feigen- und Walnussbäumen. Unterwegs durchreist man die Berberdörfer Tamtda und Aguerzega mit ihren alten Lehmhäusern und trekkt bis zum Dorf Tighanimine.
  • Die anschließende Durchquerung der Achabou-Schluchten bietet faszinierende landschaftliche Eindrücke: Man wandert durch hohe Flussbetten und Felsspalten aus Kalkstein bis nach Imin Irkt.
  • Wer anschließend das Ouzighimt-Tal durchquert, begegnet immer wieder Berberfrauen bei der Feldarbeit in traditionellen Stampflehm-Dörfern. Ein Ausflugsziel dieser Trekkingroute sind die Ain-Aflafal-Quellen, eine Karstquelle, die als Wasserfall hinabfließt und in einem bewaldeten Tal liegt.
  • Am nächsten Tag durchwandert man wilde Schluchten und gelangt als Tagesziel entlang Nomaden-Gebieten zu den Oulilimt-Quellen.
  • Von hier aus lässt sich der Gipfel des Massivs, der Ighil M’Goun mit 4068 m, in einer etwa vierstündigen recht anstengenden Wanderung erklimmen.
  • Aït Bougoumez-Tal: Zum „Tal der Glücklichen“, das seinen Namen von seiner Fruchtbarkeit erhalten hat, gelangt man von den Oulilimt-Quellen über den über den Asdrem-Pass nach Norden via Arous-Bach und Arous-Dorf. Im Tal sammeln sich etwa 30 Dörfer mit Einwohnern traditionell berberischer Abstammung.
  • Weiter mit dem Auto: Über das malerische Örtchen Azilal erreicht man die berühmten Wasserfälle von Ouzoud im Mittleren Atlas.

Beste Reisezeit für den M’Goun

Eine für bergunerfahrene Touristen mögliche Besteigung des M’goun ist meist in den Sommermonaten (Mai bis September) möglich – hierbei folgt man der dreitägigen Nord-Süd-Querung von Agouti aus und endet in Amezri.

Wir empfehlen eine geführte Tour mit einheimischem Bergpersonal durch den M’Goun …